Ernährung

Ob Sie Gewicht halten, abnehmen oder zunehmen wollen, ob Sie bei einer bestimmten Erkrankung nach einer unterstützenden Ernährung suchen,  ihr Essverhalten hinterfragen, unter den Folgen einer medizinischen Behandlung leiden (z. B. während einer Chemotherapie), sich mit Allergien und Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten plagen, oder sich einfach gesünder ernähren wollen – hierüber berate ich Sie gerne umfassend und individuell.

Hier finden Sie meine Angebote zum Thema Ernährung:

- 12 Tipps für eine gesunde Ernährung

- Abnehmen

- Ernährung bei Krankheit

- Essstörungen

- Gewicht halten

- Gesunde Ernährung

- (Nahrungsmittel-)Allergie und Unverträglichkeit

- Unklare Beschwerden

- Zunehmen

 

12 Tipps für eine gesunde Ernährung:

1) Nehmen Sie 3 bis 5 Mahlzeiten/Tag zu sich und essen Sie sich bei jeder Mahlzeit satt. Gönnen Sie sich auch mehr Mahlzeiten, wenn Ihnen danach ist.

2) Essen Sie, wenn Sie Hunger haben. Warten Sie nicht, bis daraus eine „Heißhungerattacke“ geworden ist, denn die führt nur zu ungesundem Essverhalten, Blutzuckerschwankungen und einer Gewichtszunahme.

3) Trinken Sie ungesüßte Getränke und davon ausreichend. Wenn Sie Lust z. B. auf Orangen- oder Apfelsaft haben, essen Sie lieber eine Orange oder einen Apfel, so nehmen Sie die Vitamine besser auf, und Sie nehmen nicht zu.

4) Essen Sie Obst in der ersten Hälfte des Tages und von anderen Nahrungsmitteln getrennt (sonst gärt es im Bauch).

5) Mischen Sie bei den übrigen Mahlzeiten die drei Hauptnahrungsbestandteile miteinander nach Ihrem Gusto und sorgen Sie dafür, dass Sie von allen drei täglich ausreichend essen:

- Kohlenhydrate (empfohlener Nahrungsanteil/Tag 57-58%; enthalten z. B. in allen Gemüsesorten); Kohlenhydrate werden im Verdauungsprozess in Zucker umgewandelt - je langsamer das geschieht, umso gesünder. Zucker in Reinform zählt auch zu den Kohlenhydraten, sollte aber auf keinen Fall in größeren Mengen verzehrt werden, da er eine sofortige hohe Insulinausschüttung hervorruft; Dieser Vorgang kann wiederum Übergewicht, gefährliche Blutzuckerschwankungen und Diabetes fördern.

- Eiweiß (empfohlener Nahrungsanteil/Tag 12-13%; in Fleisch und Fisch enthalten, aber auch in Sojaprodukten, Käse, Hülsenfrüchten, z.B. Linsen)

- Fett (empfohlener Nahrungsanteil/Tag 30%; in: Butter, Margarine, Salatöl, Bratfett, fetthaltigen pflanzlichen Nahrungsmittel wie Oliven und Nüsse, Anteile im Fleisch)

6) Beginnen Sie jede Mahlzeit (außer die Obstmahlzeit) mit etwas, das nicht süß schmeckt, und essen sich daran satt.

7) Schließen Sie Mahlzeiten mit etwas Süßem ab, falls Sie Lust darauf haben.

8) Verzichten Sie weitgehend auf Weißmehlprodukte (z.B. helles Brot, Brötchen, helle Nudeln). Ersetzen Sie sie durch vollwertige Vollkorn-Produkte.

Verwenden Sie wenig Zucker und möglichst keine Zuckerersatzstoffe, denn die können die Insulinproduktion anregen, ohne dass der Körper Energie bekommt. Dadurch provozieren Sie eine Heißhungerattacke, und Sie können sogar in einen gefährlichen Unterzucker (Hypoglykämie) geraten. Nehmen Sie stattdessen rechtzeitig eine nichtsüße Mahlzeit ein.

9) Kochen Sie einmal am Tag frisch. Wenn Sie wenig Zeit haben, könnten Sie auch vorkochen und einfrieren. Benutzen Sie keine Mikrowelle, denn die Geräte belasten die Umgebung mit ihrer Strahlung und zerstören auch wertvolle Nahrungsbestandteile. Auftauen geht auch unter Zugabe von Heißwasser schnell, und Aufwärmen ist schonender in Töpfen und Pfannen unter Zugabe von Wasser und/oder Öl.

10) Essen Sie Rohkost zu den Mahlzeiten dazu. Wenn Sie anfangs Rohkost nicht vertragen, essen Sie zu den Mahlzeiten mehr gedünstetes oder gebratenes Gemüse und gewöhnen sich mit kleinen Mengen an Rohkost.

11) Meiden Sie Fertiggerichte. Für die Haltbarkeit, Geschmacksverbesserung und Optik werden Zusatzstoffe verwendet, die bestenfalls überflüssig für den menschlichen Körper sind.

12) Verzichten Sie nach Möglichkeit auf Nahrungsergänzungsmittel  wie Vitamintabletten. Erstens werden diese isolierten und konzentrierten Nährstoffe vom Körper schlechter aufgenommen, als wenn Sie das Lebensmittel, das diesen Vitalstoff enthält, essen. Zweitens können Nahrungsergänzungsmittel für Ihren eventuellen Bedarf falsch zusammengestellt sein. Drittens brauchen Sie sie nicht, wenn Sie sich „ausgewogen“ ernähren und keine schwere Erkrankung haben. Viertens können sie Ihren Appetit stören, so dass sie selbst nicht mehr wahrnehmen, welche Vitalstoffe Ihnen fehlen, und  deshalb auch nicht durch eine intuitive Nahrungswahl ausgleichen.

 

Abnehmen:

Sie beschreiben, wie Sie sich im Alltag ernähren und schildern, was Sie ändern möchten. Dann kann ich Ihnen vermitteln, wie Sie typische oder individuelle Ernährungsfehler, die zu Übergewicht führen, vermeiden und erkläre Ihnen die Grundlagen einer ausgewogenen, gesunden Ernährung. Mit Ihnen zusammen erstelle ich eine praktikable Vorgehensweise, wie Sie Ihre Ernährung umstellen können. Auf diese Weise werden Sie ohne Stress und ohne Hungern und ganz allmählich Gewicht verlieren, bis Sie bei Ihrem für Sie passenden, gesunden Gewicht angekommen sind.

So etwas wie eine „Diät“ werde ich Ihnen nicht empfehlen, denn eine spezielle Ernährung mit dem ausschließlichen Ziel der Gewichtsreduktion kann eine schwerwiegende Mangelernährung darstellen und stört ein gesundes Verhältnis zum Essen, was wiederum eine der Hauptursachen für Übergewicht darstellt. Tatsächlich geht es um eine Umstellung auf eine ausgewogene Ernährung, die individuelle Vorlieben oder Unverträglichkeiten berücksichtigt. Dies reicht völlig aus, um ein gesundes Gewicht auf Dauer zu halten.

 

(Nahrungsmittel-)Allergien und -Unverträglichkeiten:

Bei einer Allergie gilt es, das entsprechende Nahrungsmittel zu meiden. Hier sollte man vorsichtshalber streng sein, da die Schwere einer allergischen Reaktion nicht vorhersagbar ist und lebensbedrohlich sein kann. Nur wenn eine Behandlung der Allergie durch einen erfahrenen Allergologen erfolgt, sollten Sie in Absprache mit ihm ggf. eine Wiederaufnahme des Allergens in den Speiseplan besprechen und probieren.

In meiner Praxis können Sie bei einer Nahrungsmittelallergie eine homöopathische Konstitutionsbehandlung erhalten, welche die Bereitschaft Ihres Immunsystems zur Überreaktion reduziert. Damit unterstützen Sie ggf. auch die gelichzeitige Behandlung bei einem Allergologen.

Eine Nahrungsmittelunverträglichkeit führt in der Regel zu weniger gefährlichen Reaktionen. Symptome hierfür können Übelkeit, Sodbrennen, Magenschmerzen, Völlegefühl, Blähungen, Verstopfung oder Durchfall sein. Zur Abklärung und Behandlung durch einen individuellen Ernährungsplan können Sie gerne in meine Praxis kommen.

 

Ernährung bei Krankheit:

Ein von der Schulmedizin relativ vernachlässigtes Thema ist die Möglichkeit, mit Nahrung zu heilen oder die Heilung zu unterstützen.

Besonders vielversprechend ist diese Behandlung bei einem noch nicht insulinpflichtigen Diabetes (Typ 2) und die Vorbeugung, Begleitung und Nachbehandlung von Krebserkrankungen durch eine geeignete Ernährung.

Auch bei Krankheiten wie „Rheuma“ (allgemeine Bezeichnung für verschiedene „Krankheiten des rheumatischen Formenkreises“), Schuppenflechte (Psoriasis), Neurodermitis oder Hyperaktivität (AD(H)S = Aufmerksamkeitsdefizit(-/Hyperaktivitäts)störung) kann die passende Ernährung Symptome abmildern und im Laufe der Zeit sogar ausheilen.

In einem ½- bis 1-stündigen Beratungsgespräch vermittle ich Ihnen, mit welchen Nahrungsmitteln Sie die Heilung Ihrer Erkrankung unterstützen können. Ebenso können Sie Ratschläge aus Ihrer Umwelt, welche Ernährung bei Ihrer Erkrankung helfen soll, bei mir auf ihre Sinnhaftigkeit prüfen.

 

Essstörungen

betreffen nicht nur Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, sondern können ebenso bei Menschen im mittleren und höheren Lebensalter auftreten. Nicht immer lässt sich gestörtes Essverhalten mit Bezeichnungen wie Anorexia („Magersucht“) oder Bulimie („Fress- und Brechsucht“) klassifizieren. Immerhin hat auch nicht jede Essstörung so gravierende gesundheitliche Auswirkungen wie diese. Wann immer Sie Ihr eigenes Ess-Verhalten oder das Ihres Kindes bedenklich finden, können Sie zur Klärung in meine Praxis kommen.

Manchmal genügen Einblicke in entwicklungsbedingte Veränderungen und in die nicht ganz simplen körperlichen Vorgänge der Ernährung und Verdauung, um das eigene Essverhalten richtig einschätzen zu können und eine Behandlung abzuwägen. Bei ungesunden, zwanghaften Verhaltensweisen rund um die Nahrungsaufnahme hilft es vielfach, über die psychische Befindlichkeit zu sprechen. Ich unterstütze Sie mit Gesprächen und fördere den Übergang zu einem gesunden Essverhalten gegebenenfalls homöopathisch (siehe auch Therapien - Homöopathie - Anwendung in meiner Praxis). Zudem kann ich Ihnen und Ihren Kindern helfen, respekt- und vertrauensvoll miteinander umzugehen, so dass sich Essstörungen nicht manifestieren. 

 

Gesunde Ernährung:

Unsere Nahrung besteht im Wesentlichen aus Kohlenhydraten. Eiweißen (Proteinen) und Fetten. Ernährungswissenschaftler empfehlen, diese drei Bestandteile in der täglichen Ernährung wie folgt zu verwenden:

57-58% Kohlehydrate

Kohlenhydrate werden im Verdauungsprozess in Zucker umgewandelt, je langsamer das geschieht, umso gesünder. Zucker in Reinform zählt auch zu den Kohlenhydraten, sollte aber auf keinen Fall in größeren Mengen verzehrt werden, da er eine sofortige hohe Insulinausschüttung hervorruft; Dieser Vorgang kann wiederum Übergewicht, gefährliche Blutzuckerschwankungen und Diabetes fördern.)

12-13% Eiweiße

30% Fette

Weitere lebenswichtige Nahrungsbestandteile sind Vitamine, Mineralstoffe (Makronährstoffe), Spurenelemente (Mikronährstoffe) und Ballaststoffe (sekundäre Pflanzenstoffe). Sie sind in den drei Hauptbestandteilen unserer Nahrung mit enthalten. Sie spenden selbst zwar keine oder praktisch keine Energie, aber sie halten lebenswichtige Vorgänge im Körper am Laufen.

Idealerweise entscheidet der „gesunde Appetit“, wie wir die individuell für uns passende Kost zusammenstellen. Doch häufig ist dieses natürliche Wissen beeinträchtigt, so dass sich auch eigentlich gesunde Menschen fragen: Wie kann ich mich ausgewogen ernähren?

Wenn auch Sie mit dieser Frage zu mir kommen, stelle ich gemeinsam mit Ihnen den für Sie persönlich passenden Plan für eine genussvolle, gesunde Ernährung zusammen. Sie können auch vorab einmal die 12 Tipps für eine gesunde Ernährung lesen oder in meiner Praxis einen Workshop-Abend über gesunde Ernährung besuchen.

 

Gewicht halten:

Es gibt Phasen im Leben, in denen das Gewicht eines Menschen stärkeren Schwankungen ausgesetzt ist oder in denen Menschen zum Zunehmen tendieren. Zunächst gilt es herauszufinden, ob eine natürliche, vorrübergehende Ursache vorliegt und eine Selbstregulation zu erwarten ist oder ob Handlungsbedarf besteht. Wenn ja, kläre ich Sie darüber auf, wie Sie typische Ernährungsfehler umgehen, die eine unangemessene Gewichtszunahme mit sich bringen. Ein Beratungsgespräch (à Kosten) zu diesem Thema dauert zwischen einer ½ und 1 Stunde und kann jederzeit wiederholt oder vertieft werden.

 

Unklare Beschwerden:

Wenn Sie unter unklaren Verdauungsproblemen oder anderen Problemen bei Ihrer Ernährung leiden, können Sie dies in meiner Praxis klären. Schildern Sie mir im BeratungsgesprächKosten), welche Probleme bei Ihnen im Zusammenhang mit dem Essen auftreten. Daraufhin kann ich die Ursachen eventuell schon erkennen und Sie beraten, welche Essgewohnheiten Sie ändern sollten, um eine bessere Verdauung zu erzielen. Gegebenenfalls rate ich Ihnen auch, bestimmte Störungen oder Erkrankungen beim Haus- oder Facharzt abklären zu lassen, bevor wir über Ernährungsumstellungen sprechen.

 

Zunehmen:

Während und nach akuten Erkrankungen oder aufgrund einer chronischen Störung kann das Gewicht zu niedrig sein. Optimal ist es, wenn Sie mit einer medizinischen Diagnose zu mir kommen, dann kann ich mit Ihnen – abgestimmt auf die Ausgangsstörung  - einen Ernährungsplan aufstellen, mit dem Ziel, dass Ihr Körper mehr Nährstoffe als bisher aufnimmt.

Auch wenn Sie nur mit dem Wunsch zuzunehmen zu mir kommen, bespreche ich mit Ihnen, ob hinter Ihrem Gewicht eine Störung liegen kann, die noch medizinisch abgeklärt werden sollte. Je nachdem warten wir dann die Diagnose durch einen Haus- oder Facharzt ab und erstellen direkt oder anschließend einen individuellen Ernährungsplan, wie Sie mehr Gewicht erreichen.

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